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Horizontalsperre von Tobolin - alles was Sie wissen müssen

Mit der TOBOLIN Horizontalsperre können Sie einfach und unkompliziert Ihr Mauerwerk vor Feuchtigkeit und Schimmel schützen. Für die Anwendung des TOBOLIN Injektionsverfahrens brauchen Sie kein Spezialwerkzeug.

  • Einbringung auch bei sehr hoher Durchfeuchtung

  • Top Preis/Leistungsverhältnis

  • Nur eine Bohrlochreihe nötig

  • Anwendbar bei fast allen Mauerwerken

Feuchtigkeit in Wänden - Ursachen, Folgen und die Lösung


Feuchtigkeit in Wänden ist ein weitverbreitetes Problem, das auf zwei Hauptursachen zurückgeht: Zum einen kann sie aus dem angrenzenden Erdreich in das Mauerwerk eindringen (vertikale Durchfeuchtung), zum anderen über das Fundament von unten in die Wand aufsteigen (horizontale Durchfeuchtung). Die Folgen feuchter Wände sind gravierend:

  • Schimmelbildung, die Ihre Gesundheit gefährden kann

  • Deutlich reduzierte Wärmedämmung – mit spürbar höheren Heizkosten

  • Salzausblühungen und Putzschäden, die aufwendige Sanierungen nach sich ziehen

Die Lösung: TOBOLIN

Unsere TOBOLIN Horizontalsperre wirkt selbst bei einem sehr hohen Durchfeuchtungsgrad. Durch die besonders niedrige Grenzflächenspannung kann das Mittel das Wasser im Mauerwerk unterwandern und tief in die Kapillaren eindringen. Durch unser innovatives ToboStick-Verfahren lässt sich nahezu jedes Mauerwerk zuverlässig behandeln – unabhängig davon, ob es Hohlräume enthält oder nicht. Die so entstehende horizontale Sperrschicht sorgt dauerhaft für trockene Wände und schützt Ihr Gebäude nachhaltig vor weiteren Feuchtigkeitsschäden.

Welches Injektionsverfahren ist das richtige für Sie?


Für die Anweundung von TOBOLIN haben wir bei der Horizontalsperre zwei Methodenentwickelt, die Sie individuell für Ihr Problem nutzen können!

Das Schrägbohrverfahren

Das Tobostick-Verfahren

tobolin horizontalsperre mauerwerksabdichtung
tobolin_horizontalsperre_mauerwerksabdichtung
  • Klassische und altbewährte Methode

  • Bohrung im 35 Grad Winkel

  • Anwendung nur für Mauerwerk mit keinen Hohlräumen

  • Kein Tropfen, dank spezieller Einlauftülle

  • Anwendbar bis zu einer Mauerstärke von 35 cm

  • Eigens von TOBOLIN entwickelte Methode

  • Einfachere waagerechte Bohrung

  • TOBOSTICK überbrückt Hohlräume im Mauerwerk

  • Kein Materialverlust und gleichmäßige Verteilung auch bei hohen Wandstärken

  • Für große Mauerwerkstärken geeignet

Zusammenfassend: Das Tobostick-Verfahren liefert grundsätzlich in allen Anwendungsfällen gute Ergebnisse. Bei hohlraumfreiem Mauerwerk bis 35 cm Stärke kann alternativ das Schrägbohrverfahren angewendet werden.

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Erfahren Sie hier mehr über das innovative TOBOLIN - System!

Horizontalsperre

Die Wirkung tritt nach 3 Wochen bis 3 Monaten ein. Sie ist abhängig vom Feuchtegehalt der Mauer und der Temperatur. Bei höheren Temperaturen tritt die Wirkung schneller ein. Beachten Sie allerdings, dass Sie Trocknungsgeräte erst nach etwa 6 Wochen einsetzen können, da sich das TOBOLIN erst dann gleichmäßig in der Wand verteilen konnte.

TOBOLIN eignet sich für alle silikathaltigen Steine. Dazu zählen Ziegel-, Klinker-, Porenziegel-, Kalksandstein-, Gasbeton-, Beton-, Naturstein- und Bruchsteinwände.

TOBOLIN wird eingesetzt um fehlerhaft gewordene Horizontal und Vertikalabdichtungen nachträglich abzudichten.

Theoretisch kann die Wand wassergesättigt sein, wenn diese nicht direkt im Wasser steht und neues Wasser sofort nachziehen kann. TOBOLIN kann einziehen, wenn das Wasser verdampft. Wenn zu wenig Verdampfungsfläche vorhanden ist, dauert das Einziehen von TOBOLIN entsprechend lang. Das entfernen des Altputzes bei der Einbringung erleichtert das Abtrocknen der Mauer und somit das Einziehen von TOBOLIN enorm.

Um den Feuchtegehalt einer Wand zu messen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Grundsätzlich kann man zwischen Feuchtemessungen unterscheiden, die sofort vor Ort durchgeführt werden und meistens durch einen indirekten Messwert Rückschlüsse auf die Feuchtigkeit im Mauerwerk geben. Des Weiteren gibt es Messungen, die direkt Rückschlüsse auf den Wassergehalt und die Feuchtigkeit der Wand geben und in einem Laboratorium durchgeführt werden. Um das richtige Messverfahren zu wählen, müssen Sie sich folgende Frage beantworten:

Sind sie sicher, ob Ihre Wand feucht ist und etwas getan werden muss?

Müssen Sie einen Schaden beurteilen und brauchen Sie genaue Messresultate?

Reicht es Ihnen aus, die Entwicklung, also relative Werte zu messen oder brauchen Sie genaue Messwerte, um eine Situation abschließend beurteilen zu können?

Wollen Sie eine Feuchtequelle finden?

Reichen Ihnen Tendenzen bzw. relative Messwerte?

 

Wenn Sie diese Frage beantworten können, können Sie sich ein geeignetes Messverfahren suchen. Generell kann man sagen, dass Sie bei der Feststellung der Schadensursache auf genauere Messverfahren zurückgreifen sollten und wenn Sie sich nicht sicher bei der Schadensursache sind, einen Fachmann zurate ziehen sollen. Wenn es hingegen darum geht, den Trocknungsverlauf zu beobachten, reichen oft ungenauere Messmethoden aus, da Sie die Werte relativ betrachten. Um endgültig zu klären, ob Ihre Wand aber nun trocken ist, sollten dann wieder genauere Messmethoden benutzt werden.

 

Ohne Messungen durchzuführen, gibt es einige Indizien die auf ein feuchtes Mauerwerk schließen lassen. Darunter zählen unter anderem:

-    Schimmelbildung / Hausschwamm

-    Muffiger Geruch

-    Abplatzender Putz

Sind Sie sich nicht sicher oder wollen Sie genauere Angaben, stehen Ihnen verschiedene Messmethoden zur Verfügung. Hauptsächlich unterscheidet man zwischen direkten und indirekten Messmethoden.

 

Direkte Messverfahren

Direkte Verfahren liefern quantitative Werte für den Wassergehalt. Bei diesen Verfahren wird die Wassermenge im Baustoff direkt ermittelt. Die einzigen direkten Verfahren sind das Darr-Verfahren und das CM-Verfahren.

 

Das Darr-Verfahren

Das Darr-Verfahren stellt das Referenzverfahren der Feuchtemessverfahren dar (DIN EN ISO 12570). An diesem Verfahren werden alle anderen Feuchtemessverfahren kalibriert. Mit dem Darr-Verfahren wird der massebezogene Wassergehalt durch Wägung und Trocknung der Baustoffprobe ermittelt. Aus dem Gewicht und vor und nach der Trocknung ergibt sich dann der Feuchtigkeitsgehalt. Der wesentliche Vorteil des Darr-Verfahrens ist die hohe Genauigkeit bei der Ermittlung des Wassergehalts. Nachteilig sind die erforderliche Probenahme und der Aufwand, da die Probe in der Regel im Labor untersucht wird.

 

Das CM-Verfahren

Die Bestimmung der Feuchte von Baustoffen nach dem CM-Verfahren beruht auf der Reaktion von Calciumcarbid mit Wasser. Dabei entstehen Calciumhydroxid und das Gas Acetylen. Die Menge des gasförmigen Reaktionsproduktes Acetylen ist proportional zur umgesetzten Menge an Wasser und erzeugt in der Prüfflasche einen Überdruck, aus dem gerätespezifisch der Wassergehalt der Einwaage in CM-% ermittelt wird. Der Vorteil dieses Verfahren besteht eindeutig darin, dass hiermit relativ schnell am Objekt der Wassergehalt der Einwaage in CM-% ermittelt wird. Nachteilig bei diesem Verfahren ist, dass eine Probeentnahme erforderlich ist und die Messung zahlreichen Fehlerquellen unterliegt.

 

Indirekte Messverfahren

Die indirekten Verfahren liefern zunächst keinen quantitativen Wert für den Wassergehalt. Sie bestimmen zunächst feuchteabhängige physikalische Eigenschaften der Baustoffe. Um aus diesen Messwerten auf den Wassergehalt der untersuchten Baustoffe schließen zu können, müssen die Verfahren einer baustoffspezifischen Kalibrierung unterzogen werden. Ohne eine solche Kalibrierung können höchstens qualitative Aussagen gemacht werden.

 

Widerstandsmessung

Bei diesem Messverfahren wird von der elektrischen Leitfähigkeit der Baustoffe auf den Wassergehalt geschlossen. Trockene Baustoffe sind oftmals Nichtleiter. Durch Wasser im Baustoff wird die Leitfähigkeit verändert. Weiteren, wesentlichen Einfluss auf die Leitfähigkeit haben aber auch die Temperatur, im Baustoff vorhandene Salze oder Metalle und die Kontaktierung zwischen Elektrode und Material. Für übliche Baustoffe (mit Ausnahme von Holz) ist mit diesem Verfahren allein daher meist keine verlässliche Bewertung der Baustofffeuchte zu erreichen.

 

Kapazitive Messverfahren

Bei den kapazitiven Verfahren handelt es sich um niederfrequente, dielektrische Messverfahren. Hierbei wird die Dielektrizitätszahl des Baustoffes im Messfeld über den Widerstand oder Kapazität des Kondensators in der Elektrode bestimmt, der wiederum von der Feuchte des Baustoffes abhängig ist. Weitere wesentliche Einflüsse auf die Messung haben aber auch Salze und Metalle im Baustoff, die Temperatur und die Kontaktierung zwischen Elektrode und Material. Auch mit diesem Verfahren allein ist daher meiste keine verlässliche Bewertung der Baustofffeuchte möglich.

Da sich ein Streufeld zur Messung rund um die Messkugel bildet, sollte sich die Hand, die den Sensor hält, am unteren Ende des Griffes befinden, damit keine von der Haut abgegebene Feuchtigkeit mitgemessen wird und somit das Ergebnis verfälscht. Bei Messungen in Ecken können die Feuchtigkeitswerte enorm ansteigen, weil der Feuchtigkeitsanteil beider Wände bzw. von Wand und Boden gleichzeitig gemessen wird. Wie auch bei der Leitfahigkeitsmessung gilt: Bei schwachen Batterien ist das Messergebnis nicht mehr verwendbar.

Mikrowellen Messverfahren

Bei den Mikrowellen-Verfahren handelt es sich um hochfrequente, dielektrische Messverfahren. Gegenüber den niederfrequenten dielektrischen Messverfahren (kapazitive Verfahren) kann hierbei der Einfluss von Salzen im Bauteil minimiert werden. Zudem kann mit dem Mikrowellen-Verfahren die Feuchtigkeit bis zu 30 cm im Mauerwerk gemessen werden.  Probleme bei den Mikrowellen-Verfahren bestehen jedoch bei Inhomogenität im Baustoff (Streuung der Mikrowellen) und bei der Kontaktierung zwischen Elektrode und Material bei unebenen Untergründen (undefinierter Mikrowelleneintrang in den Baustoff). Ein weiteres Problem ist, dass eine baustoffspezifische Kalibrierung hinsichtlich des volumenbezogenen Feuchtegehalts zwar relativ gut möglich ist, zur Ermittlung des massebezogenen Wassergehalts dann aber die Dichte des Baustoffes bekannt sein muss.

 

Hygrometrische Messung

Bei der hygrometrischen Messung wird der absolute Wassergehalt der Luft gemessen.

Ein großer Vorteil dieser Messverfahren ist, dass die Messungen mit langjährig bewährten Messfühlern für Luftfeuchte durchgeführt werden können.

TOBOLIN kann immer dann eingesetzt werden, wenn Probleme mit kapillar eindringendem Wasser vorliegen. Bei Druckwasserproblemen und Kondensfeuchtigkeit müssen weitere bzw. andere Maßnahmen zur Feuchtigkeitssanierung herangezogen werden.

TOBOLIN wurde speziell für eine Anwendung mit minimalem Aufwand konzipiert. Durch diese einfache Anwendung kann TOBOLIN Horizontalsperre von jedermann und jedefrau, die ein wenig handwerkliches Geschick besitzen, ganz einfach selbst eingebaut werden.

Hydrophobierungsmittel auf Wasserbasis bringen eine große Menge an Salz in das Mauerwerk ein. Salze sind jedoch hygroskopisch, also wasserziehend. Sie kennen diesen Effekt davon, wenn Sie Streusalz sehr lange lagern. Das Salz zieht das Wasser aus der Luft an und wird klumpig. Das Gleiche passiert mit Ihrer Wand, wenn Sie Abdichtungsmittel auf Wasserbasis verwenden. Das Problem aufsteigender Feuchtigkeit verschwindet zwar, dafür zieht das eingebrachte Salz in der Wand aber wieder neues Wasser an. Die TOBOLIN Horizontalsperre wirkt auf Basis eines hochreinen Öls. Damit dringt allein der reine Wirkstoff und keine unnötige Salzfracht in das Mauerwerk ein.
Bei der Verwendung von wasserhaltigen Horizontalsperren darf das Mauerwerk nicht zu feucht sein, da sich die Abdichtungssubstanz im Mauerwerk sonst meist nur mangelhaft verteilt. In den Produktbeschreibungen erkennt man das daran, dass oft niedrige Bohrlochabstände von nur 10cm gefordert werden. Mit der TOBOLIN Horizontalsperre und deren hervorragender Benetzungseigenschaften reicht es aus; eine einzige Bohrlochreihe mit 20cm Abstand zwischen den Löchern zu bohren. Außerdem kann sie selbst bei 100 prozentiger Durchfeuchtung des Mauerwerks eingesetzt werden, da TOBOLIN eine niedrigere Grenzflächenspannung als Wasser hat und das Mauerwerk dadurch komplett unterwandert. Bei alternativen Systemen sind zwei Reihen mit jeweils 10cm Bohrlochabstand nötig.
Bei Systemen, die in Trichter eingefüllt werden, besteht sehr häufig das Problem, dass die eingebrachte Flüssigkeit durch unzureichende Dichtungssysteme wieder aus den Bohrlöchern fließt. Nicht nur ausbleibende Wirkung und hoher Materialverbrauch sind dann lästige Begleiterscheinungen. Zudem wird der Vorgang auch noch zu einer recht schmutzigen Angelegenheit. TOBOLIN Injektionsflaschen sind so konzipiert, dass Flüssigkeitsaustritt verhindert wird. Durch die geschlossenen Flaschen entsteht ein Unterdruck, was die Lösung in der Flasche zurückhält, durch Kapillarkräfte das Mittel aber tief in das Mauerwerk eindringen lässt. So kann TOBOLIN wirken und Sie haben den Vorteil einer sauberen Anwendung.
Vermeintlich günstige, wasserbasierte Systeme aus Kanistern bestehen in der Regel aus bis zu 90% Wasser. Hinzu kommt oft ein erhöhter Aufwand an Zeit durch undichte Trichter. Kostenvorteile gehen hier oft zulasten des Ergebnisses. TOBOLIN bewahrt Sie vor solch bösen Überraschungen bei der Anwendung und verspricht ein makelloses Ergebnis. Erwarten Sie Qualität zum besten Preis mit der TOBOLIN Horizontalsperre.

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